Digitales Erbe

Schwieriges Thema, eins das man gerne beiseite schiebt, einfach nicht dran denkt und doch so Wichtig ist. Wer macht sich schon gerne Gedanken über den eigenen Tod und befasst sich intensiv damit? Wohl kaum Jemand. Ja, ich habe eine Patientenverfügung und ja ich habe auch eine Vorsorgevollmacht, aber über das digitale Erben habe ich mir bisher keine Gedanken gemacht.
Thomas Gigold vom Uberblogr Webring hat es in einer Email erwähnt und auch einen interessanten Blogeintrag dazu veröffentlicht.
Ich habe mir auch ein paar Gedanken dazu gemacht und auch kurz mit John von rausgerufen.de gesprochen. Ich möchte gerne das, solange es finanziell von meinen Angehörigen zu stemmen geht, meine Blogs und Accounts als "Lost Places" erhalten bleiben. Meine Drei kennen das Masterpasswort meines Passwortmanagers und haben dort alles im Blick, nur steht da leider auch sehr viel drin. 😁 Sorry!
Warum ich das möchte?
Naja, ich bin ein sehr wissbegieriger Mensch, ich liebe es auch in alte Ruinen zu gehen, mir Seiten anzusehen von Menschen die nicht mehr unter uns weilen, in alten Geschichten, Bildern und Erinnerungen zu stöbern, also auch im Leben "Lost Places" anzusehen, jetzt nicht aktiv da es mir meine Gesundheit schwer macht, aber dann in Dokumentationen.
Ich finde, es sollte so viel von uns wie möglich erhalten bleiben, so schaffen wir Erinnerungen für die Zukunft.
Was möchte ich nicht!
KI!
Ich nutze für die Dämonen Taverne und LivingEvil hin und wieder KI zur Erstellung von Bildern (manchmal nur Konzepte, die ich dann mit Photoshop bearbeite) die in meinem Kopf umherschwirren, ich aber nicht im Stande bin umzusetzen. Blogbeiträge kommen für mich nicht in Frage, das wäre nciht mehr Ich.
Ich bin die Kreative, Ich bin der Schreiber mit Seele und Ich bin mein Wort!
Das eine KI für mich weiter Blogbeiträge, Posts auf Instagram, ins Fediverse, Twitch etc. verfasst, wäre für mich unmöglich und das könnte ich nicht akzeptieren.
Das Thema Tod
Ich würde mir für die Zukunft wünschen dass das Thema Tod nicht mehr so sehr tabuisiert wird, sondern ein Platz neben dem Leben einnimmt. Es ist nunmal mit "deiner Geburt" Tatsache das man stirbt, da gibt es nichts dran zu rütteln und davor auch kein entkommen.
Nichts ist so sicher wie die Tatsache das am Ende des Lebens der Tod folgt.
Und doch versuchen wir ihn in uns zu verstecken, zu versiegeln und verleugnen, solange bis ein geliebter Mensch von uns geht und es uns dann den Boden unter den Füßen wegreißt. Wir müssen mehr Reden!
Wie geht ihr mit dem Thema um? Schreibt mir gerne hier im Blog, verblogge es selbst oder schreibe es ins Fediverse. #digitalesErbe
Das war´s erstmal, wir lesen uns.
UPDATE Links zu Blogbeiträgen: Digitales Erbe organisieren: Was soll nach dem Tod mit den Daten passieren?